Ciao, Fast Fashion

Textilgiganten leben es vor. Fast Fashion bedient viele Extreme: extrem billige Preise für extrem viel Kleidung, die in extrem kurzer Zeit produziert wird. Früher brachten Mode-Labels lediglich zu jeder Jahreszeit eine Kollektion heraus. Heutzutage steigt die Vielfalt des Sortiments auf bis zu 24 pro Jahr. Doch wird all die Kleidung tatsächlich auch getragen?

Die repräsentative Greenpeace-Studie stellt fest, dass Kleidung immer mehr zur Wegwerfware wird. Konsument*innen konsumieren, doch etwa jedes fünfte Kleidungsstück bleibt ungetragen. Kurzlebigkeit bestimmt den Kleiderschrank. Die Kleidungsstücke werden entsorgt und im schlimmsten Fall durch wiederum ungenutzte Waren ersetzt. Ja, wir wollen Zirkularität. Aber bitte nicht diesen Teufelskreis.

Unsere Modeindustrie mutiert zur Umweltbelastung. Sie verursacht weltweit immer mehr CO2-Emissionen. Mikroplastik und Chemikalien gelangen in den Wasserkreislauf. Die Industrie vernichtet jährlich 10 Millionen Tonnen Waren-Überschuss in der Mülltonne.

Was du dagegen tun kannst? Kaufe und nutze deine Klamotten bewusst. Triff Entscheidungen, die eine positive soziale, ökonomische und ökologische Auswirkung haben. 

Folgende Fragen sind hilfreich:

  • Kannst du das Kleidungsstück reparieren und wieder nutzen? 
  • Muss es nagelneu sein oder findest du eine gute gebrauchte Alternative?
  • Kannst du Klamotten auch einfach ausleihen, wenn du sie nur zu einem bestimmten Anlass brauchst?
  • Brauchst du tatsächlich ein neues Kleidungsstück? Besitzt du bereits etwas ähnliches?
  • Kannst du dich bei einem Neukauf von einem anderen Teil trennen und es vielleicht sogar spenden? 

Was bedeutet nachhaltiger Konsum für dich?

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